Die Kosten├╝bernahme erfolgt nur an Krankenanstalten, die einen Vertrag mit dem IVF-Fonds abgeschlossen haben.

Vor Beginn einer Behandlung gem├Ą├č dem IVF-Fonds-Gesetz muss das Vorliegen einer medizinisch gesicherten Indikation eindeutig feststehen.

Vom IVF-Zentrum wird festgestellt, ob eine den Bestimmungen des IVF-Fonds-Gesetzes entsprechende Diagnose der Sterilit├Ąt bei der Frau und/oder beim Mann vorliegt und auch die sonstigen gesetzlichen Voraussetzungen f├╝r eine Teilkosten├╝bernahme durch den IVF-Fonds erf├╝llt sind.

Im Anschluss wird zwischen dem IVF-Zentrum und dem Paar ein Behandlungsvertrag geschlossen. Das behandelte Paar ist dann ausschlie├člich zur Leistung des 30%igen Selbstbehaltes verpflichtet, die ├╝brigen Kosten werden direkt vom IVF-Zentrum (rechtlich gesehen "der Vertragskrankenanstalt") mit dem Fonds abgerechnet. Das bedeutet, dass keine individuelle Antragstellung an den Fonds erforderlich ist!

Mit der Durchf├╝hrung eines IVF-Fonds-Versuches verpflichtet sich das Paar auch, der Vertragskrankenanstalt, die den Fonds-Versuch durchgef├╝hrt hat, das Ergebnis des Versuchs sowie eine allf├Ąllige Geburt jeweils binnen 3 Monaten zu melden. Unterbleibt diese Meldung, sind dem IVF-Fonds die anteilsm├Ą├čig bezahlten Kosten zur├╝ckzuerstatten.

ACHTUNG: Eine Selbstfinanzierung der Behandlung mit nachtr├Ąglicher Einreichung um Kostenr├╝ckerstattung beim Fonds ist nicht m├Âglich.